Nizza 2026 - Abreise

Heute ging es wieder nach Hause. Mein Flieger ging erst am frühen Nachmittag, so hatte ich jede Menge Zeit und begann den Tag mit einem letzten Frühstück an der Uferpromenade.  Mein Rad hatte ich ja bereits größtenteils am Vorabend verpackt und so musste ich nur noch die letzten Reste einpacken. Ich hatte mich auch nochmal schlau gemacht, wie ich am einfachsten zu meinem Terminal kommen würde und so fuhr ich mit dem Bus bis zur Endhaltestelle und konnte dort in den Flughafen Shuttle einsteigen, der mich direkt zum richtigen Terminal brachte. Es ging also viel einfacher als auf der Hinfahrt…

Am Flughafen musste ich dann noch etwas warten, bis ich mein Gepäck aufgeben konnte, doch dieses lief dann sehr geschmeidig und die Abgabe meines Radkoffers war direkt gegenüber dem Schalter, also sehr komfortabel.

SO hatte ich doch mehr Zeit bis zum Abflug als erwartet. Ich fand eine Sitzgelegenheit und verzehrte jetzt eine Hälfte des Baguettes. Welches ich mir für den Flug geschmiert hatte. Um die Wartezeit zu verkürzen, begann ich damit meinen Reisebericht zu schreiben. Dafür hatte ich mir im Vorfeld extra eine kleine Tastatur für mein Tablet gekauft. Dieses kam jetzt erneut zum Einsatz und leistete mir so gute Dienste, da die Erinnerung an die einzelnen Touren doch noch frisch war.

Der Flug selbst war ruhig. Ich konnte noch ein paar Blicke auf die Alpen werfen und fragte mich, wo meine nächste Reise wohl hingehen würde. In Berlin angekommen kam mein Gepäck einschließlich Rad so schnell wie noch nie und der Bus stand auch zur Abfahrt bereit. So erreichte ich wohlbehalten wieder mein zu Hause.

 

Es war eine sehr schöne Woche mit wundervollen Touren in einer fantastischen Landschaft gewesen, so viele Kilometer und Höhenmeter war ich seit der Alpenüberquerung nicht mehr gefahren. Es waren insgesamt 895 Kilometer mit 15494 Höhenmetern, doch auf keiner Tour hatte ich das Gefühl gehabt über meine Grenzen gehen zu müssen, was mich doch etwas stolz machte, da ich mit viel Respekt auf diese Fahrt gegangen war.  

Ich werde bestimmt nochmal wiederkommen, hoffentlich dann nicht allein!