Nachdem es letztes Jahr mit Fayek und Frank nach Mallorca ging, fliege ich dieses Jahr zu Himmelfahrt allein nach Nizza. Die Gegend in den Seealpen stand bei mir schon lange auf der Liste. Nicht zuletzt, seit ich die Tourenberichte von Cafe du Cycliste gelesen hatte. Ich hatte die Reise bereits letztes Jahr vorgeschlagen, doch waren die Touren zu herausfordernd. Dazu kamen die teurere Anreise und Unterkunft gegenüber Mallorca.

Da es bereits eine Planung für eine Reise mit Fayek und Frank für den Sommer nach Slowenien gab, hatten beide eine Himmelsfahrttour abgesagt. Ich wollte aber gerne über diese Tage trotzdem irgendwo Rad fahren. So plante ich in den letzten Monaten Touren und überlegte wie ich mich auf die Reise vorbereiten konnte. Bei der Planung hatte ich versucht so viele Anstiege aus quäldich.de wie möglich mit aufzunehmen. Natürlich ging zwischendurch die Begeisterung mit mir durch und die Touren waren deutlich zu anspruchsvoll 😉.

Nachdem ich die Touren zusammen hatte, hatte ich dann doch erneut Bedenken, ob ich die Fitness hätte diese Touren alle hintereinander zu fahren und so plante ich noch ein paar zusätzliche kürzere Touren, die mehr der Erholung dienen sollten. Als Unterkunft fand ich nach einigem Suchen eine 1-Zimmerwohnung in Cagne-sur-Mer, einem Nachbarort von Nizza. Die Wohnung war direkt an der Uferpromenade und ich konnte vielleicht nach meiner Tour noch einen Hüpfer in das Mittelmeer machen.

Die Erlebnisse mit meinen knarzenden Laufrädern und den Microrissen im Rahmen ließen mich immer wieder unruhig werden, ob mein Rad noch vor der Reise voll fahrfähig sein würde, doch am Ende funktionierte alles. Kurz vor der Reise stellte ich noch etwas überrascht fest, dass zeitgleich zu meinem Aufenthalt auch die Filmfestspiele in Cannes stattfinden würden.

Last but not least war die Frage in welchen Koffer ich meine Sachen verpacken sollte. Da ich aus Erfahrung wusste, dass es doch etwas nervig war mit einem Rollkoffer und dem Radkoffer unterwegs zu sein, entschied ich mich den großen Wanderrucksack von Urte zu nehmen.  

Diesen konnte ich auf den Rücken nehmen und hatte dadurch beide Hände frei. Da man bei diesem auch die Kopftasche abnehmen konnte, hatte ich gleichzeitig ein kleines Handgepäck zur Verfügung, welches ich mit in den Flieger nehmen konnte.