Nach langer Planung sollte es nach Slowenien gehen. Frank hatte den Wunsch vor geraumer Zeit geäußert, da auf der einen Seite gerne irgendwohin wollte, wo man nicht fliegen musste und zum anderen wollte er die Gegend gerne mal kennenlernen. Ich hatte vor 11 Jahren bereits dort Erfahrung gesammelt, als ich mit Urtes Paddelverein zum Wildwasserfahren in der Gegend gewesen war. Ich wusste daher auch, dass die Touren dort recht anspruchsvoll sein würden, aber vielleicht ließ ein Mittelweg finden. In unserer ersten Planung wollten wir auch mit unseren Frauen fahren und so einen Radurlaub mit einem Wanderurlaub verbinden. So kamen wir terminlich auch darauf im Hochsommer zu fahren und nicht zu unserer üblichen Zeit um Himmelfahrt herum. Doch schlussendlich waren es dann doch wieder wir drei Männer, die allein loszogen.
Mit Hilfe von Google und quäldich fand ich so einige Strecken, die ich selbst noch nicht gefahren war. Auch war mein Zutrauen in unsere Fähigkeiten größer und ich war sicher, dass wir Strecken um die 100km und 2000hm bewältigen könnten. Auch fand ich einige schöne Varianten, die uns nach Italien rüberbringen sollen, aber natürlich auch die Klassiker zum Mangrt, Vrsic und Matajur sollten nicht fehlen. Zumal ich sehr neugierig war, wie ich gegenüber den alten Zeiten abschneiden würde. Für die Fahrt hatten wir mein Auto und ich entschied kurz vor der Fahrt noch auf den Heckträger zu verzichten, sondern unsere Räder auf das Dach zu packen. Dieses vereinfachte die Logistik vor Ort etwas, da wir nicht mit dem Heckträger hantieren mussten. Wir hatten noch etwas Diskussion über die Unterkunft. Fayek hätte gerne ein kleines Haus am Wald gehabt, während Frank und ich für eine Wohnung nahe dem Zentrum waren. Am Ende entschieden wir uns für die Wohnung, mit der wir auch sehr zufrieden waren, da sie reichlich Platz bot und wir auch alle unsere eigenen Betten hatten. Um etwas Abwechslung in die Tour zu bringen und Frank auch gerne einen Ruhetag einlegen wollte schlug ich vor einen Tag mit dem Rad fahren auszusetzen und eine Raftingtour auf der Soca zu machen. Es kostete mich zwar etwas Überwindung auf einen Radtag zu verzichten, aber wir hatten viel Spaß und es war am Ende ein großartiges Erlebnis
Teilnehmer:
- Fayek Ischneiwer
- Frank Kintscher
- Jörn Lutzebäck