Ein Aspekt des Radfahrens bei mir ist auch immer der Fortschritt der Technik und meine Begeisterung für neues Equipment. Stundenlang kann ich mir Testberichte zu allem möglichen durchlesen und überlegen was ich wohl als nächstes zu meiner Ausrüstung hinzufügen möchte. Der eine Rubrik Kleidung viel zu umfangreich wäre habe ich hier nur die Dinge aufgeführt, die mit dem Fahrrad direkt zu tun haben. 

Rauf und Runter im Keller mit Garmin Alpine

Schon seit einiger Zeit gab es von Wahoo ein Gerät, welches die Steigung im Keller simulierte. Man spannte die Vordergabel dort ein und per Elektrik wurde das Rad dann entsprechend der Steigung angehoben oder gesengt. Im August 2025 kam auch Garmin mit einem solchen Gerät und ich war natürlich direkt Feuer und Flamme, da genau diese etwas andere Sitzposition mir im Keller noch gefehlt hatte. Ich hatte zwischendurch bereits mit Brettern unter dem Vorderrad experimentiert, doch dieses war halt statisch und nicht dynamisch. Leider war das Gerät von Garmin nicht mit meinem aktuellen Trainer kompatibel. Ich musste mich also entscheiden neben dem Alpine auch einen neuen Trainer zu kaufen. Dafür fand ich endlich Verwendung für die Motion Plates, die ich mir zwischendurch für meinen alten Trainer gekauft, aber kaum genutzt hatte. In Verbindung mit dem Alpine fühlte sich die Bewegung nicht mehr so künstlich an.

Damit die Kosten nicht zu hoch wurden, schaffte ich es Frank zu überreden ebenfalls bei Rouvy einzusteigen. Diess machte aber nur mit einem Smarttrainer Sinn Ich verkaufte ihm meinen bisherigen Trainer und konnte so mein Investment etwas gegenfinanzieren. Damit einhergehend stellte ich meinen Rouvy Account auch um und konnte so Frank und auch Carsten mit aufnehmen.

Ein weiteres Upgrade

Da es ja viel mehr Spaß macht am Gewicht es Rads zu tunen, als sein eigenes Gewicht zu reduzieren, habe ich mich im April 2023 entschlossen die Laufräder meines Aeroads auszutauschen. Ich haderte auch etwas mit der Windanfälligkeit aufgrund des hohen Profiles der DT Swiss Räder. Sobald ich freihändig fuhr hatte ich immer das Gefühl, dass mir das Vorderrad gleich wegkippt und ich stürze. Schon vor geraumer Zeit hatte ich die neuen Zipp Laufräder ins Auge gefasst, da diese mit Schlauchlosen Reifen gefahren werden konnten und aufgrund der breiten Maulweite nur mit sehr wenig Druck (max 5bar) gefahren werden. Dieses erhöht den Fahrkomfort nochmal deutlich. Es gab von Zipp dazu drei Varianten in unterschiedlichen Gewichts und Preisklassen. Natürlich gefiel mir die leichteste am besten, war aber auch die teuerste… Doch ich hatte die Erfahrung gemacht, dass ich im Nachhinein immer etwas gegen die gekaufte Ware anschaue, wenn ich nicht wirklich das kaufe, was mir wirklich gefällt. So begab ich mich auf die Suche nach den Zipp 353 NSW, las diverse Testberichte und durchforstete jede Menge Online Shop. Endlich hatte ich die passende Variante gefunden und bestellte sie.

Das Aufziehen der Tubelessreifen ging viel einfacher als erwartet und mittels der eingefüllten Dichtmilch dichteten die Reifen auch gut ab. Die ersten Fahrten zeigte eine deutliche Verbesserung in der Dämpfung, besonders wenn es über Kopfsteinpflaster oder unebene Straßen ging. Schneller war ich dadurch nicht wirklich, doch reduzierte sich die Windanfälligkeit auch deutlich, da sie ein etwas niedrigeres Felgenprofil haben als meine bisherigen Laufräder.

Achja, und ziemlich cool sehen sie auch aus 😉

Nach einige Überlegung entschloss ich mich die bisherigen Laufräder zu verkaufen, da sie wohl doch nur im Keller herumliegen würden, so toll diese auch waren. Mit dem erzielten Preis war die Investition nicht mehr ganz so schlimm, irgendwie bekommt man alles schön gerechnet 😉

Ein lang gehegter Traum

Ich habe meine Fuhrpark im Juli 2022 um ein neues Rad erweitert. Es handelt sich um das Canyon Aeroad CFR mit einer Dura Ace DI2 und Scheibenbremsen. Ich hatte dieses Rad schon im Blick als es 2017 herauskam. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mein anderes Rad aber gerade überarbeitet und wenn wollte ich gerne ein Rad mit komplett innen verlegten Zügen. Zwischendurch gab es mit dem Modell beim Lenker und der Sattelstütze Probleme, da kam die Version mit innenverlegten Zügen. Doch die Ankündigung von Shimano eine neue 12fach Gruppe herauszubringen ließ mich erneut warten. Durch Corona waren dann die Verfügbarkeiten sehr reduziert und die angebotenen Räder immer sehr schnell vergriffen. Doch am Ende konnte ich  der Versuchung nicht mehr widerstehen, wenn es auch ein teureres Modell als angedacht geworden ist. Dafür hat es meine Traumlackierung. Als i-Tüpfelchen ersetzte ich die einseitige Leistungsmessung in der Rotorkurbel durch die „offizielle“ Dura Ace Kurbel mit Garmin Rally Leistungsmesspedalen.

Das Rad hatte ich im Urlaub bestellt und es kam doch viel schneller als erwartet, so musste ich meinen Nachbarn instruieren das Rad anzunehmen und dann zu uns ins Haus zu stellen. Die passende Kurbel (52-36) fand ich nach einigen Suchen im Internet bei einem spanischen Händler und ich war doch etwas besorgt, ob der Kauf sauber über die Bühne gehen würde. Doch am Ende war alles bestens. So konnte ich direkt nach Rückkehr das Rad aufbauen. Inzwischen habe ich nahezu 1000 km auf dem Rad absolviert und bin weiterhin voll zufrieden. Meine Sorge ob der etwas zu gestreckten Sitzposition löste sich schnell auf, da ich mich auf dem Rad sofort wohl fühlte. Einziger Wermutstropfen ist die knarzende Sattelstütze, die regelmäßige Pflege verlangt. 

So ist mein bisheriges Rad auf den Tacx gewandert und das Rose konnte ich zu einem guten Preis verkaufen.

Mein neuer Heimtrainer

Da ich neben dem Radfahren draußen an meiner Form auch drinnen arbeiten möchte, hatte mich mir vor vielen Jahren (2007) ein Ergometer der Firma Daum zugelegt. Mit  der Kombination einer im Internet gefundenen Software zur Kontrolle des Ergometer bei laufenden Videos (RLV) habe ich viele Stunden auf diesem Trainer im Keller verbracht. Nach über 10 Jahren war dann aber doch der Wunsch nach etwas neuem dar, zumal die Leistungswerte aus dem Ergo nicht wirklich mit denen aus der Realität übereinstimmten. Dies viel insbesondere auf, als sich mein Freund Stefan auch diesen Trainer (Daum TRS 8008) zulegte und wir auf seinem Gerät in der Lage waren deutlich andere Wattwerte zu treten als auf meinem. Hinzu kam noch, dass ich durch meinen Radunfall beim Velothon 2017 unerwartet ein zusätzliches Rennrad im Keller stehen hatte, welches vor sich hin staubte.

So habe ich im März 2018 ein gutes Angebot genutzt und mir einen Smart Trainer der Firma Tacx zugelegt (Tacx Neo Smart). Nach der Lektüre ausführlicher Tests habe ich mich entschlossen als Trainingssoftware für Lösung Rouvy zu nutzen. Hier wird zwar eine monatliche Gebühr fällig, doch habe ich dafür vollen Zugriff auf hunderte von Videos, Trainingsplänen und diversen weiteren Funktionalitäten.

Die ersten Testfahrten sind bereits gemacht und ich bin ganz angetan. Allein der Wiegetritt ist noch etwas an dem ich arbeiten muss, da die neue Konstruktion nicht die Stabilität des alten Heimtrainers hat und ich mich noch nicht wirklich wohl dabei fühle. Doch allein die Möglichkeit mit einer realen Schaltung und echten Übersetzung zu trainieren erlaubt ein realistischeres Trainingserlebnis als dieses mit dem alten Heimtrainer der Fall war. Hier hat man sich doch etwas in die Tasche gelogen, auch wenn ich immer noch etwas an der Gewichtsschraube drehe :-).

Ein neues Rennrad

Leider hatte der Rahmen meines CANYON Rades auf der Mt. Ventouxreise 2017 einen irreparablen Schaden erlitten (siehe Details auf meiner Reisebeschreibung). Canyon ersetzte mir den Rahmen im November 2017 durch ein aktuelles Modell, so daß ich nun im Besitz eines neuen Rads bin. Die Komponenten sind zwar noch vom alten Rad, irgendwie gilt das Rad jetzt als neu 🙂

Der Tausch des Rahmens war allerdings eine längere Angelegenheit, da mein Versuch, den Schaden als Materialfehler zu proklamieren von Canyon nicht anerkannt wurde. Canyon hatte seit meinem Kauf den Rahmen auch weiterentwickelt, so daß mir unklar war, ob ich bei einem Crashreplacement erneut einen CF-SLX Rahmen erhalten würde oder „nur“ einen CF-SL Rahmen, der technisch meinem bisherigen Rahmen entsprach. Das Angebot, dass mir Canyon machte war für mich aufgrund genau dieser Frage nicht transpartent, da ich keine Details erhalten hatte, welchen Rahmen / Farbe / Größe ich für die im Angebot geforderten 1250,- Euro erhalten würde.

Nach vielen Mails und anrufen bei Canyon erhielt ich die Antwort, dass ich tatsächlich einen aktuellen CF-SLX Rahmen erhalten würde, zu Konditionen, als ob mein alter Rahmen nur ein Jahr alt wäre. Somit war das Angebot für mich sehr lukrativ (Neupreis 2017 für einen CF-SLX Rahmen 2500,-€).

Ich willigte ein und fragte nach Kontodaten, um den geforderten Preis zu überweisen, man teilte mir aber mit die Rechnung würde mit der Lieferung kommen.  Bei dieser war ich dann sehr überrascht, da sich die Versandrechnung auf 0,- € belief. Somit hatte ich den Rahmen am Ende doch kostenfrei getauscht bekommen und freute mich sehr darüber !!

Den Aufbau mit den Komponenten startete ich selber und kam auch einigermaßen voran, doch am Ende brachte ich das Rad dann doch noch ins Radgeschäft, da ich keine Muße und Ruhe mehr hatte die Einstellungen von Bremsen und Schaltung selbst vorzunehmen…

Ab jetzt Leistungsmessung

Heute (25.11.2016) habe ich mir ein zusätzliches Equipment zugelegt, um dass ich schon seit ein paar Jahren herum schleiche. Es handelt sich um ein Leistungsmesssystem. Am Anfang war mein klarer Favorit die Garmin Pedale, doch war mir das Handling zu aufwendig und ich traute der neuen Technik noch nicht. Doch die Möglichkeit das System schnell an andere Räder anzubauen fand ich einfach total klasse. Seit kurzem war ich stärker auf die neue Leistungsmeßkurbel von Shimano heiß, auch wenn diese nicht so leicht an ein anderes Rad zu bauen ist. Doch bin ich mir zum einen nicht scher, wie ausgereift die Lösung schon ist und  der Preis ist auch noch nicht bekannt..

Jetzt sind es die Pedale von PowerTab geworden. Sie haben dieselben Fähigkeiten, wie die Garmin Vektor Pedalen, doch gibt es nicht diesen komischen Dongle und die Kalibrierung geht auch sehr einfach.

Der erste Test klappte sehr gut, wenn ich auch meine alten Pedalen erst beim Händler lösen lassen musste..

Jetzt heißt es fahren und mal schauen, was ich so leisten kann, außerdem ergibt sich damit die Möglichkeit meinen Hometrainer zu kalibrieren.

Aufstieg in die Profiliga…

Seit November 2014 habe ich ein neues Rad. Ein Canyon CF SLX mit einer Ultegra Ausstattung. Ich war um die aktuelle Topreihe von Canyon schon seit einiger Zeit herumgeschlichen. Die anderen hatten in der Vergangenheit auch schon hochgerüstet, so dass ich so langsam wohl auch an der Reihe war… Insbesondere ein Rad unter 7kg zu haben war für mich schon sehr reizvoll und die Optik war genau das, was ich mir vorstellte. Nachdem ich mich auch entschlossen hatte das bisherige Rad zum einem stadttauglichen Rad umzubauen hielt mich nicht mehr viel. 

Mein erstes Carbonrad.

Erworben im November 2005. Ein Canyon F10 ultimate mit einer Ultegra Ausstattung. Später kamen noch ein paar Citec Laufräder hinzu (Citec Aero 3000S).