Am Vorabend meiner ersten Tour schlenderte ich noch durch den Ort und machte mich mit den Örtlichkeiten vertraut. So wusste ich bereits wo der Supermarkt und die beiden Restaurants waren. Auch den Bahnhof erkundete ich noch, um zu sehen, wo ich Urte und Marten abholen konnte. Ich probierte noch die örtliche Pizzeria aus, auch wenn sie von außen nicht viel her machte. Doch irgendetwas wollte ich ja noch zum Abendessen haben. Ein kleiner Ausflug zur Tankstelle versorgte mich auch noch mit ein paar Bier und der Abend war gerettet. In aller Ruhe schaute ich mir noch die morgige Tour an und lies den Tag entspannt ausklingen und freute mich auf Morgen.
Den letzten Tag in meiner Planung habe ich dann doch ausfallen lassen. Die Beine waren einfach zu angeschlagen und das Wetter lud auch nicht dazu ein, sich nochmal auf das Rad zu schwingen. Die geplante Auffahrt auf den Kandel muss ich somit auf ein anderes Mal verschieben. So wurde aus geplanten fünf Tagen Radfahren nur 4 Tage. Doch alles andere wäre dann doch zu unvernünftig geworden.
Insgesamt ist der Schwarzwald ein sehr anspruchsvolles Revier. Insbesondere die immer wiederkehrenden Rampen von 12% und mehr haben mich doch immer wieder sehr an und über mein aktuelles Limit gebracht. Ich war auf jeden Fall sehr froh, dass ich mir die Kompaktkurbel zugelegt hatte und so mit dem Bergritzel als kleinste Übersetzung eine 34-34 fahren konnte. Alles andere hätte mich mehrfach zum Absteigen gezwungen. So bleibt mir für die Zukunft nur die Erkenntnis, dass ich um einiges leichter sein muss, wenn ich in diesem Revier richtig Spaß haben möchte. Doch jünger werde ich auch nicht und auch dieses muss ich mir eingestehen. Ich werde wohl leider etwas gemäßigtere Reviere in Zukunft in Augenschein nehmen müssen.
Teilnehmer:
- Fayek Ischneiwer
- Frank Kintscher
- Carsten Radke
- Jörn Lutzebäck
Gefahrene Pässe: