Öblarn 2005 - Tag 3 - Sölkpass

Heute sollte erneut ein großer Berg in Angriff genommen werden. Es war sogar ein richtiger Pass, auch wenn wir nur bis nach oben wollten und nicht auf der anderen Seite hinunter. Doch eine Rundtour hätte uns kilometertechnisch weit über das uns mögliche hinausgebracht. So war auch diese Tour eine, die auf der gleichen Strecke zurück wie hin ging.

Das Wetter war auch nicht ganz so gut, da sich doch reichlich Wolken am Himmel zeigten, die auch Regen versprachen. Der Anstieg zum Sölkpass startete recht ordentlich, um dann aber wieder abzuflachen. Es zog sich recht geradlinig in das Tal hinein und war fahrerisch nicht so berauschend. Erst auf den letzten 4 Kilometern ging so richtig zur Sache. Es folgte Serpentine auf Serpentine und der Wind blies uns voll in Gesicht. Zwischenzeitlich ging es wirklich nur noch im Wiegetritt voran und dabei war man noch kurz vor dem Umfallen. Als zusätzliche Herausforderung setzte auch noch Regen ein und wir fuhren teilweise direkt in den Wolken, womit die Sicht ebenfalls sehr beschränkt war. Auf der Passhöhe angekommen gab es eine kleine Kapelle in der man Unterschlupf finden konnten. Ich schrieb mich in dem ausgelegten Besucherbuch ein. Doch da es weder Verpflegung noch eine schöne Aussicht zu genießen gab, machten wir uns bald wieder auf den Weg nach unten. Aufgrund der Witterungsverhältnisse fuhren wir deutlich langsamer, zumal auch die ein oder andere Kuh frei durch die Gegend streifte.

Weiter unten wurde es wieder wärmer und freundlicher, so dass wir bald wohlbehalten wieder in unserem Gasthof angekommen waren. Am Abend gingen wir mit Carsten’s Freunden, die zum Segelfliegen im Tal waren, gemeinsam Essen. Den Altersschnitt senkte ich in der Veranstaltung deutlich und da ich keine Erfahrung mit Segelfliegen hatte war die Unterhaltung auch etwas einseitig