Die Unterkunft war geklärt und ich machte mich daran diverse Strecken zu planen. Zum einen wollte ich neue Abschnitte in der Rhön befahren, zum anderen aber auch die Highlights der letzten Tour einbauen, da Frank und Stefan ja noch nicht dabei gewesen waren. Da galt es zum einen die Wasserkuppe zu berücksichtigen und zum andern das Kloster Kreuzberg, bei dem dieses Mal auch der „Gipfel“ befahren werden sollte.
So hieß es immer wieder die Strecke aus Garmin mit Google Maps hinsichtlich der Wegbeschaffenheit abzusichern. Fayek plante auch noch Strecken und so fanden wir am ende einen guten Kompromiss, der von allen getragen wurde. Es darf hier schon erwähnt werden, dass die geplanten Abkürzungen von keinem genutzt wurden und alle über die volle Distanz gingen!
Fayek und Frank wollten am Mittwoch schon recht zeitig Anreisen, um auch noch einkaufen gehen zu können. Stefan und ich musste aber noch arbeiten, so war die Verteilung auf die Autos schnell klar. Da Urte an dem Wochenende ebenfalls das Auto benötigte erklärte sich Stefan bereit seinen Wagen zur Verfügung zu stellen. So war ich seit Jahren das erste Mal Beifahrer.
Die Anfahrt von Stefan und mir verlief insgesamt ereignislos, ganz im Gegensatz zu Frank und Fayek. Sie waren Augenzeugen eines Verkehrsunfalls und mussten noch erste Hilfe leisten. Da gab es gleich ein Gesprächsthema zu Beginn.
Die Wohnung stellte sich als sehr schön mit viel Platz heraus und wir konnten unsere Räder sicher unterbringen. Fayek und Frank hatten das Essen schon fertig als wir ankamen und nach einem unterhaltsamen Abendessen vertraten wir uns alle vier noch die Beine bei einem kleinen Spaziergang durch das Dorf.
Leider schafften wir es nicht den Fernseher mit dem iPad zu verbinden und so konnten wir kein On-Demand bei Eurosport bzw. dem Giro schauen. Doch die Zusammenfassungen im linearen Fernsehen entschädigte uns etwas dafür.
Teilnehmer:
- Stefan Herrmann
- Frank Kintscher
- Fayek Ischneiwer
- Jörn Lutzebäck