Pyrenäen 2011 - Tag 1 - Luz Ardiden
Die erste Etappe stand auf dem Plan. Ich hatte mir alle Touren auf den Garmin geladen und so war ich der „Führer“. Da mir allerdings die Erfahrung in dieser Routenplanung fehlte hatten wir wohlweißlich noch eine Karte dabei, die wir auch hin und wieder konsultierten, wenn wir dem Garmin nicht glauben wollten. Die wohl häufigste Bewegung, die Fayek in diesem Urlaub ausführte war das Dehnen seiner Beine. Bei jedem Stopp und jeder Gelegenheit begann er seine Beine zu dehnen. Wir fuhren bei schönstem Wetter den Anstieg entgegen und freuten uns auf die Herausforderung. Am Anstieg angekommen, hieß es jeder fährt sein Tempo. Wider erwarten legte Frank mächtig los und war insbesondere Markus und mir bald enteilt. Da jeder Kilometer mit einem entsprechenden Hinweisschild mit der durchschnittlichen Steigung versehen war, wussten wir immer was als nächstes auf uns zu kam. Kurz vor dem Gipfel hielten wir an, da wir uns unsicher waren, ob es links oder rechts weitergehen sollte. Diesen Moment nutzte Markus sofort aus, zog an uns allen vorbei und holte sich den Etappensieg, der ohne Pause sicherlich an Frank gegangen wäre.
Oben an der Skistation waren leider alle Geschäfte geschlossen und eine größere Herde hatte das Gelände für sich vereinnahmt. Man musste durchaus aufpassen, nicht durch die entsprechenden Hinterlassenschaften zu fahren. Wir alle erholten uns (Fayek mit dehnen, wir anderen ohne…) Unten wieder angekommen ging es in die nächste Bar, in der wir unseren ersten Pyrenäenklassiker begossen.
Auf der Rückfahrt nach Lourdes hatte Markus seinen erste Reifenpanne. Am Ende des Urlaubs kam er auf insgesamt 5 oder 6 Stück, während wir anderen alle plattenfrei fuhren.
Erholung verschafften wir uns im Anschluß auch im Hoteleigenen Swimmingpool und Jacuzzi, welcher leider am dritten Tag seinen Geist aufgab und nciht mehr benutzt werden konnte




































































