Meran 2013 - Tag 1 - Martelltal

Am ersten Tag sollte es in das für uns unbekannte Martelltal gehen. Gefunden hatte ich den Anstieg, da er der Schlussanstieg einer Giro-Etappe gewesen war. Somit war es ein prominenter Berg, auch wenn ich vorher noch nie davon gehört hatte.

Im unteren Bereich des Tals liegen große Erdbeerfelder, so dass ich während der Auffahrt das ein oder andere mal an einen schönen Eisbecher denken musste. Der Anstieg war recht unregelmäßig und so zog sich unsere Gruppe auch gleich deutlich auseinander. Mir steckte, die Anreise doch noch mehr in den Knochen, als ich wahr haben wollte. 10 Stunden am Stück Auto zu fahren hinterlässt halt doch inzwischen seine Spuren… Im oberen Teil des Anstieg ging die Strasse sehr kurvenreich durch den Wald und war sehr schön zu fahren. Erfrischender Weise gab es am Ende der Strasse eine kleine Hütte in der man kühle Getränke und ein paar Snacks einkaufen konnte. So wurde den Anderen das Warten auf mich nicht so langweilig…

Am Abend bekamen wir noch Besuch von Markus neuer Freundin Julia. Sie war auf dem Weg zu Ihrem Bruder, der in Italien lebte. Am Ende der Woche wollten sie und Markus auch noch zusammen Rad fahren gehen. Wir anderen waren da schon neidisch. Eine sehr hübsche Frau, die auch bereit ist mit dem Rad die Berge hinaufzufahren, so etwas trifft man nicht alle Tage!