Es war das Trainingslager für das große Event in diesem Jahr. Im Sommer sollte es nach Italien zum Maratona dles Dolomites gehen. Dafür sollten ein paar Höhenmeter in die Beine kommen. Außerdem war es inzwischen unausgesprochenes Gesetz über Vatertag eine kleine Radreise in eines der Mittelgebirge zu machen. Fayek hatte durch seine verwandtschaftlichen Bindungen schon viele Kilometer im Harz in den Beinen und kannte so ziemlich jeden nennenswerten Anstieg. Wir einigten uns darauf eine Unterkunft möglichst mittig im Harz zu finden, damit wir Touren in alle Richtungen machen konnten. Am Ende buchte wir eine sehr günstige Ferienwohnung, die wir auch zu viert hätten benutzen können mitten im Harz in Altenau. Es war derselbe Ferienwohnungskomplex in dem ich schätzungsweise zwei Jahrzehnte zuvor mit meinem Studienfreund Thorsten für ein langes Pfingstwochenende zum Mountain Biken in den Harz gekommen war.  Da kehrte doch die ein oder andere Erinnerung zurück an die Anfänge meiner Radfahrleidenschaft. Wir reisten am Abend vor Himmelfahrt noch an und hatten so mindestens drei volle Tage zum Trainieren. Fayek war von der Unterkunft bereits im Vorfeld schon total begeistert, da sie im Grunde am Anfang einer der längsten und steilsten Anstiege im ganzen Harz lag. So gehörte die Auffahrt zum Torfhaus schon fast zum täglichen Pflichtprogramm

Teilnehmer:

  • Frank Kintscher
  • Fayek Ischneiwer
  • Jörn Lutzebäck