Nach diversem Mailverkehr war entschieden, dass nur Fayek und ich dieses Jahr unsere Vatertagstour machen würden. Die Anreise vereinfachte sich dadurch, denn zwei Räder konnte ich auch in den Kofferraum packen und die zusätzliche Logistik für den Heckträger und/oder Räder auf dem Autodach entfielen. Gespannt war ich schon, da ich noch nie mit Fayek alleine unterwegs gewesen war und gerade die Art, wie wir  beide eine Radtour angingen doch etwas unterschiedlich ist. Doch am Ende klappte alles bestens. Wir verstanden uns gut und fuhren fast immer zusammen. Wir einigten uns auch darauf eher Essen zu gehen als selbst zu kochen. Unsere Anreise verlief problemlos, zumal ich Fayek auf dem Weg in den Harz auf seiner „Sommerresidenz“ abholen konnte. Da wir nicht sicher waren in Altenau nach 20 Uhr noch etwas zu Essen zu bekommen und wir auch nicht mehr kochen wollten entschieden wir uns kurzfristig in Bad Harzburg etwas als Take-Away zu besorgen. Dort machten wir einen super Griff mit einem chinesischen Restaurant,  dessen Essen gut und reichhaltig war. 

Am Ferienhaus angekommen kämpften wir allerdings mit dem WLAN, da wir den WLAN-Schlüssel nicht finden konnten und versagten kläglich beim Öffnen des Garagentors. Glücklicherweise lief uns am ersten Morgen die Vermieterin über den Weg und konnte uns in beiden Fällen helfen. Dafür gab es Eurosport und wir konnten bei Ente-Cross noch eine schöne Zusammenfassung des Giro schauen. Fayek fühlte sich allerdings nicht wirklich gut und so entschied er im Wohnzimmer zu schlafen und mir nicht die Ohren voll zu Schnarchen. Er war sich auch noch unsicher, ob er wirklich am nächsten Tag würde fahren können. Ich witzelte schon ein wenig, dass er mal wieder den „Stilfser“ geben würde…

So schlossen wir den Abend noch mit einem Entspannungsbier und freuten uns auf die kommenden Tage