2024 Rhön Tag 1 - Wasserkuppe

Da Stefan doch in der ersten Nacht am Schnarchen, während ich gleichzeitig gar nicht müde war, entschloss ich mich kurzerhand in das Wohnzimmer umzuziehen. Dieses kam mir auch insofern entgegen, dass die Couch deutlich härter, als das Bett war. Diesen Schlafplatz behielt ich die restlichen Tage auch bei.

Fayek und Frank hatten am Vortag sogar Brötchen besorgt, so dass wir ein fulminantes Frühstück hatten, natürlich wieder mit Rühreier!

Dann machten wir uns alle bereit die erste Tour anzugehen. Wir waren uns nicht ganz sicher, wie es mit den Temperaturen war, so warn Armlinge und eine Windweste angesagt.  Ich selbst hatte mir schon etwas Gedanken zu meiner Form gemacht, da ich in den letzten Monaten aufgrund meiner Knieproblematik viel weniger als sonst trainiert hatte und mein Gewicht auch wieder deutlich nach oben gegangen war. 

Das Wetter war uns wohl gewogen und so fuhren wir bei Sonnenschein los zu unserer ersten Tour. Bereits am ersten Berg war mir klar, dass ich in diesen Tagen keinen Bergpreis gewinnen würde. Stefan zog locker an jeder Steigung mit und hatte immer noch reichlich Reserven, um meine „kläglichen“ Angriffe zu kontern. Frank fuhr wie immer sein Tempo, war aber deutlich weniger zurück, als in der Vergangenheit. Man merkte, dass er doch wieder regelmäßiger gefahren war. Bei Fayek sah man, dass er noch nicht in seinem Bergmodus angekommen war.

An der Wasserkuppe, auf ungefähr halber Strecke zeigt dann Stefan uns allen mal kurz was o ging uns fuhr uns entsprechend davon. Oben machten wir eine Pause und sahen dem regen Treiben zu. Obwohl die Sonne schien, war es etwas kühl und so war die Pause nicht richtig gemütlich. Im weitern Verlauf ging es immer wieder auf und ab, gerade Strecken waren doch eher die Seltenheit. Die Wege waren bestens und durch den Feiertag auch nicht so viel Verkehr, insbesondere auf den kleineren Straßen. 

Zum Ende kamen wir noch an einen recht langen Tunnel, der nur für Fußgänger und Radfahrer war. Es war schon ein echtes, wenn auch sehr frisches  Erlebnis diesen zu durchfahren.

Wir merkten am Abend aber doch alle unsere Beine und so gingen wir abwechselnd auf die Faszienrolle, um das Laktat noch etwas aus den Beinen zu massieren.