Nach über zwei Jahren Planung ging es mit Fred und Stefan nach Mallorca. Der Zeitraum der Reise war, wie immer bei den Radreisen, über Himmelfahr, um noch einen freien Tag entsprechend zu nutzen. Außerdem dachte ich mir, dass die Bedingungen im Mai nahezu optimal wären. Warm genug für kurz-kurz, aber noch nicht zu heiß und die Tage sind auch lang genug, um nicht Gefahr zu laufen Abends erst im dunkeln heimzukommen. Die Streckenplanung hatte ich immer wieder angepasst um alle Eventualitäten einzuplanen. Natürlich sollten die Klassiker, wie Cap Formentor, Sa Calobra und Puig Major dabei sein, doch wollte ich auch mal eine Einwegstrecke planen, um die Möglichkeit zu bekommen im Westen der Insel auch mal zu fahren. So fand ich auch heraus, dass man problemlos mit dem Rad von Muro nach Palma fahren konnte und dieses auch noch für wenig Geld. Meine Alternativen mit dem Auto nach Palma, dann mit den Rad zurück und am nächsten Tag wieder hin um die Autos abzuholen plante ich zwar, doch verwarf ich die Lösung nach Absprache mit Stefan und Fred wieder. Mein anderes Ziel war es möglichst viele bei Quäldich.de gelistete Anstiege in die Touren einzubauen. Von Fred kam noch die Ansage, keine Tour unter 100km zu planen, schließlich wollten wir ja auch ein paar Kilometer sammeln.
Kurz vor der Anreise fand ich noch die Meldung, dass die Straße zum Cap Formentor auf den letzten 5 Kilometern aufgrund eines Erdrutsches gesperrt sei. Wir wollten die Tour trotzdem probieren und mal schauen, wie weit wir kommen konnten. Zu guter Letzt teilte mir Ryanair noch mit, dass man mich auf einen anderen Rückflug umbuchen würde. Dieser war deutlich später und so sollte ich erst gegen 18 Uhr den Heimflug antreten. Aber immer noch besser so, als Morgens um 7 oder 8 Uhr zu fliegen.
Teilnehmer:
- Stefan Herrmann
- Fred Schönfeld
- Jörn Lutzebäck