Mallorca 2025 - Tag 3 - Betlem

Nach dem langen Ritt gestern war heute eine etwas leichtere Etappe angedacht, auch wenn es erneut über 100 Kilometer gehen sollte. Wir fuhren in einem großen Bogen in Richtung Petra. Wie schon vor 17 Jahren machte Frank das obligatorische Ortsschildfoto. Wir fanden auch ein nettes Café und stärkten uns für die Weiterfahrt.

Ich hatte in der Planung versucht die Strecke über kleinere Straßen zu führen und so fuhren wir abseits der großen Verbindungswege. Die Straße mäanderte durch die Landschaft und überraschte uns immer wieder mit giftigen kurzen Anstiegen. Dafür war so gut wie kein Verkehr und  der Belag war im Grunde auch recht gut, wenn vereinzelt auch mal etwas holprig. Doch so kamen wir entspannt nach Arta. Wir fanden ein kleines Cafe und stärkten uns mit Cola und einem leckeren Bocadillo.

Die Weiterfahrt zur Ermita de Betlem war immer noch genauso schön, wie ich es in Erinnerung hatte und insbesondere Fayek war total begeistert. Ich nahm den Anstieg mit voller Kraft und konnte eine super Bestzeit herausfahren. Kaum hatten wir den höchsten Punkt erreicht zog eine Gruppe Belgier mit ordentlich Druck an uns vorbei und ich war ganz froh schon zu stehen. Die hätten mich am Berg sicherlich alt aussehen lassen. Nach einem kurzen Stopp am geschlossenen Kloster ging es auf direkterem Weg entlang der Küste wieder in Richtung Hotel. Die Straße war leider etwas mehr befahren, doch konnten wir auf den Seitenstreif ausweichen und hatten so ein wenig Luft zwischen uns und den Autos. Die Wellen unterwegs meisterten wir mit Bravour und wir freuten uns schon auf den Sprung ins kühle Nass! Das Abendessen liessen wir uns wieder schmecken und da parallel ja noch der Giro lief schauten wir gemeinsam auf meinem Tablet, da ich es leider nicht geschafft hatte das Tablet mit dem Fernseher zu verbinden. Achja, natürlich gab es noch Kaltgetränke und ein paar Nüsse / Chips 😉dazu.