Beim Stöbern in den Reisen von Quäldich hatte ich eine 4-Tägige Reise in die Vogesen gefunden. Die hatte mich doch sehr angelacht. Entfernungstechnisch war es zwar etwas weit, doch wusste ich ja bereits, wie es im letzten Jahr bei meinem Trip in den Schwarzwald war und sehr viel weiter wäre es dann auch nicht mehr. Ich schickte eine Umfrage in meine Radgruppe, ob jemand Interesse und Zeit hätte mit mir dorthin zu fahren. Leider war der Zuspruch gering und ich begann eine Planung für mich allein. Sogar eine Bahnfahrt zog ich in Betracht.
Nach einiger Zeit kam Fayek aber nochmal mit der Anfrage, ob man nicht zusammen noch ein verlängertes Wochenende im Harz verbringen könnte. Zeitlich wäre dies im Überlapp zu meiner Vogesentour gewesen. Ich war sehr hin und her gerissen. Auf der einen Seite neue Touren mit anspruchsvollen Bergen, auf der andren Seite nicht alleine, sondern mit Freunden zu fahren. Am Ende überwog die Idee mit Freunden zu fahren, die Vogesen würden mir nicht weglaufen. So stornierte ich meine Unterkunft und begann mit der Planung für den Harztrip. Damit es auch ein echter Ersatz werden sollte, wollte ich bereits mittwochs anreisen und volle vier Tage radeln.
Frank und Carsten waren recht schnell raus, Fayek hatte die Limitierung frühestens am Donnerstagabend oder Freitagfrüh anzukommen. Zu guter Letzt klinkte sich noch Stefan ein, der aber erst am Samstagmorgen kommen würde.
Ich fand eine kleine Wohnung in Altenau auf dem Glockenberg. Dort kannte ich mich aus. Die Vermieterin war auch recht flexibel, was die Anzahl der Mitbewohner anging und ich buchte die Wohnung auch bis Montag. So konnten wir am Sonntag in Ruhe Rad fahren und anschießend auch noch duschen.
Die Konsequenz war dann, dass wir zu dritt mit drei Autos anreisen würden, aber manchmal geht es halt nicht anders
Teilnehmer:
- Fayek Ischneiwer
- Stefan Herrmann
- Jörn Lutzebäck