Vor der Tour stand etwas Planung an. Zum einen ging es darum die Richtungen Strecken zu finden. Hier durchlief ich mehrere Iterationen, bis die finale Tour stand. Zu Beginn war ich recht zurückhaltend, was die Länge der einzelnen Strecken anging, zum anderen war es gar nicht so leicht eine akzeptable Unterkunft in den jeweiligen Zwischenstopps zu finden. Ich suchte mir eine Zugverbindung heraus, bei der ich mein Rad mitnehmen konnte und nicht zu lange zum Startort benötigen würde. Zusätzlich wollte ich die Unsicherheit von Umstiegen vermeiden. So viel mein Plan auf Braunschweig als Startort. Dieses erreichte ich recht schnell mit einem ICE, hatte etwas Anlauf vor dem Harz zum Aufwärmen und mein Rad konnte ich dort auch mitnehmen. Natürlich hatte ich bzgl. der Zugfahrt, aufgrund der Erfahrungen im letzten Jahr bei der Hamburg-Berlin Tour, meine Bedenken, aber eine echte Alternative dazu fand ich nicht wirklich.
Zur Vorbereitung besorgte ich mir noch eine „Arschrakete“, da ich mit meiner Lenkertasche allein nicht auskommen würde. Glücklicherweise gab es recht frisch einen Test in der Tour und so entschied ich mich für eine recht leichte Tasche. Um praktische Erfahrung zu sammeln, packte ich beide Taschen mit allem, was ich auch mitnehmen wollte, und machte eine Tour zusammen mit Fayek durch den Grunewald. Da sind zwar nicht wirklich Berge, aber wenn ich da schon Schwierigkeiten bekommen hätte, würde ich die ganze Aktion abblasen. Doch die Fahrt klappte sehr gut und ich war guter Dinge die Anstiege im Harz bewältigen zu können.
Zu guter Letzt erwarb ich noch eine Bike Garage, in der ich mein Rad schmutzsicher unterbringen könnte. Ich wusste halt nicht, ob ich in den Hotels Schwierigkeiten bekommen würde, wenn ich mein Rad mit auf das Zimmer nehmen wollte und hoffte so die Gastgeber überzeugen zu können, dass ihnen kein Schaden entstehen würde
Teilnehmer:
- Jörn Lutzebäck