Hamburg 2024 - Tag 2 - Sightseeing und Waseberg

Nach unser grandiosen Tour am Vortag stand heute die Touristenversion an. Es sollte quer durch Hamburg an diversen Sehenswürdigkeiten vorbei zum Waseberg gehen. Da stand definitiv eine Battle zwischen Carsten und mir an. Frank und Fayek ahnten schon was kommt und schauten sich unseren kleinen Kampf mit Vergnügen von außen an. Wobei sie natürlich auch den Anstieg in Angriff nahmen. Schließlich ist er jedes Jahr der Scharfrichter bei den Hamburg Cyclassics.

Das Wetter war vom Feinsten und wir konnten schön in kurz-kurz losfahren. Es ging zwischen der Innen- und Außenalster entlang, wo am Sonntagmorgen reichlich Jogger und auch diverse Radfahrer unterwegs waren.

Einen ersten Leistungstest lieferten Carsten und ich uns bereits auf dem Weg in Richtung Blankenese auf der Elbchaussee. Dort fuhren wir auf einer sehr malerischen Straße zwischen den alten Häusern hinunter an die Elbe. Da Fayek und mir die Blase drückte fuhren wir etwas vor, doch leider war die vermutete Toilette abgeschlossen. So schlugen wir uns kurzerhand in die Büsche und hofften, dass nicht zu viele Spaziergänger vorkommen würden. Doch alles lief gut 😉

 Dann ging es in den Waseberg. Carsten hatte den leichten Vorteil der besseren Streckenkenntnis. Am Anfang konnte ich noch mitgehen, doch nach der Kurven  im ganz steilen Abschnitt musste ich abreißen lassen. Mir fehlte einfach die Kraft eine vernünftige Trittfrequenz aufrecht zu halten. Aber allzu weit konnte er sich auch nicht absetzen. Doch gewonnen ist gewonnen!

Frank und Fayek kamen kurz später auch oben an, dann ging es entspannt wieder zurück, wobei an der nächsten Welle Carsten und ich schon wieder gegeneinander sprinteten. Erneut hatte er die Nase vorne. Ich war einfach zu fett…

Wir fuhren entlang der Landungsbrücken und dann durch den alten Elbtunnel. Ich hatte bei meinem letzten Besuch in Hamburg mit Urte and Marten dort einen Blick rein geworfen und wollte sehr gerne da durch fahren. Frank wusste er gar nicht worauf ich hinauswollte, da er den Tunnel gar nicht kannte. So ging es mit unseren Rädern im Fahrstuhl nach unten und dann die knapp 500 m unter der Elbe durch. In einer kleinen Schleife ging es dann über die Elbbrücke wieder auf die andere Seite und Carsten zeigte uns noch eine der sehr frequentierten Stecken der Hamburger Rennradszene. Dort machte ich nochmal richtig Tempo und Carsten hängte sich in meinen Windschatten. Dabei überholten wir diverse andere Radler. So muss es laufen 😉 Frank und Fayek ließen es etwas ruhiger angehen, schlossen aber dann wieder zu auf, als wir uns erholen mussten.

Dann ging es stärker werden Sonntagsverkehr wieder zurück zum Ausgangspunkt. An unser Wohnung verabschiedeten wir uns von Carsten, packten unsere Sachen fuhren entspannt zurück nach Berlin.

Ein schönes Wochenende!