Mit meiner Tourenplanung sahen Fayek und ich uns vor Herausforderungen gesetzt. Fayek hatte mehr Respekt vor den Höhenmetern, während ich mehr Respekt vor der Länge der Touren hatte. Zumal ich in der Vergangenheit bei bergigen Touren über 140 Kilometern immer wieder mit Krämpfen zu kämpfen hatte. Ich hoffte jedoch darauf, dass ich durch Fayek zu genügend Trinkpausen kommen würde und so mich dieses Schicksal nicht ereilen würde. 

Unsere Anreise stand nicht unter dem besten Stern. Wir kamen zwar sehr pünktlich los, doch ereilte uns auf der Autobahn eine Vollsperrung. Nur 2min früher und wir wären wohl noch vorbei gekommen. Ein größerer Laster war in die Böschung gerutscht und die Feuerwehr benötigte den vollen Platz zur Bergung. Glücklicher Weise wirkte ein hinzukommender Polizist auf die vor Ort stehenden Beamten ein und organisierte eine kleine Gasse, durch die wir vorbei fahren konnte. Trotzdem hatten wir so mehr als eine Stunde verloren. So kamen wir, wenn auch mit Verspätung in Fulda an. da der Supermarkt gegenüber unserer Wohnung schon nicht mehr geöffnet hatte, machten wir kurzerhand einen Zwischenstopp am Stadtrand von Fulda und kauften alles ein, was wir für den Abend noch benötigen würden.

Die Wohnung selbst gefiel uns sehr gut, allerdings war mir die Matratze deutlich zu weich, sodass ich mich entschied im Wohnzimmer auf der Schlafcouch zu nächtigen.