Mallorca 2022 - Anreise
Stefan und Fred hatten als Frühaufsteher sich entschlossen einen früheren Flug zu nehmen und konnten mir so bereits erste Infos zukommen lassen, wie voll es am Flughafen war. Da mein Flug erst gegen 11 Uhr war, fuhr Urte mich mit samt meinem Gepäck zum Flughafen. Leider hatte ich nicht genau ermittelt, wo ich abfliegen würde. So irrte ich erst etwas herum und musste dann mit Radkoffer und Trolli zu einem anderen Terminal laufen, was etwas nervig war. Dort angekommen, machte ich meine erste Erfahrung mit dem Selbst-Check-In Prozess von Ryanair. Glücklicherweise war ich nicht der Einzige, der damit etwas Probleme hatte, doch nach zweimaligem Anstehen wurde ich meinen Koffer los und konnte meinen Radkoffer zur Großgepäckaufgabe bringen. Dort viel dann leider erstmal das Transportband aus und ich musste einige Zeit warten, bis ich mein Rad wirklich abgeben konnte. Letztendlich kam ich aber rechtzeitig am Gate an und stieg in den Flieger. Der Flug selbst war unaufgeregt, gab mir aber am Ende viel Vorfreude, da wir direkt an der Tramuntana entflogen und ich schon schauen konnte wo wir uns überall tummeln würden.
Mein Gepäck kam wohlbehalten an und ich musste auch nicht allzu lange darauf warten. An der Mietwagenstation war reichlich was los, doch da ich reserviert hatte konnte ich ca. 15min später die Schlüssel für das Auto in Empfang nehmen.
Die iPad-Halterung, die ich mir extra für die Reise zugelegt hatte, um ein Navi zu haben, benötigte ich nicht, da im Auto ein Navi war. Die Ansagen waren zwar auf Spanisch, doch wusste ich ja ungefähr wo ich hin musste. Hier hatte mir Google Maps im Vorfeld mal wieder wertvolle Hilfe geleistet und ich wusste wir die Einfahrt zu unserer Finca aussah.
Fred kam nahezu gleichzeitig mit mir an, er war gerade auf dem Rückweg von ihrem Radladen. Da beide Räder nicht in das Auto passten war Stefan auf das Rad gestiegen und hatte so bereits die erste Tour gemacht. Wir begrüßten uns und sortierten unsere Sachen. Leider fehlten zwei Bettdecken und auch die Bezüge waren nicht da. Ich nahm Kontakt mit der Vermieterin auf und sie versprach sich darum zu kümmern. Es sollte dann aber doch noch zwei Tage dauern, bis die Bettdecken wirklich da waren, die Bettbezüge gab es gar nicht, doch damit konnten wir leben.
Die Finca selbst war super, sie lag leicht erhöht und wir hatten einen wunderschönen Blick bis zum Meer. Der Pool hatte eine tolle Größe und lud direkt zur Erfrischung ein.
Stefan entschied sich im Wohnraum zu schlafen, da er ja eh meistens deutlich vor mir und Fred aufstehen würde. Fred bezog das kleiner Einzelbett und so hatte ich das große Doppelbett für mich alleine. Ich baute noch mein Rad zusammen, dann ging es noch nach Can Picafort in den Supermarkt, um das notwendigste Einzukaufen.
So waren wir gut vorbereitet für die erste Fahrt am kommenden Tag.










