Maratona dles Dolomities 2014 - Anreise

Um die Anreise einfacher zu gestalten und uns alle auf die Veranstaltung einzuschwingen hatten wir verabredet, dass Fayek und Casi am Abend vorher bereits zu mir kommen und übernachten. Frank wollte Abends bereits seine Klamotten vorbeibringen, so dass wir am nächsten Tag früh starten konnten. Der Abend wurde dann ein wenig chaotisch, da ich zum einen Casi noch vom Bahnhof abholte und Fayek mehrfach wegen einer ungeklärten Erbschaft mit dem mittleren Osten telefonieren musste. Doch die Nudeln schmeckten gut und wir waren frohen Mutes !

Ich hatte aus meinen Erfahrungen aus dem letzten Jahr gelernt und saß nicht mehr die ganze Zeit am Steuern sondern entspannte mich auch mal auf dem Beifahrersitz. Es war ein tolles Erlebnis als wir zum ersten Mal den Sellastock sahen ! Die schroffen Felswände und grünen Wiesen gaben ein wunderschönes Bild ab.

Unsere Unterkunft hatten wir dann auch ohne größere Schwierigkeiten gefunden. Es handelte sich um ein Ein-Raum Zimmer im Keller mit vier Betten und einem separaten Bad. Für den Preis war es nicht gerade üppig, doch wenigstens gab es Frühstück und wir konnten unsere Räder unterstellen.

Am Abend suchten wir uns noch ein kleines Lokal zur Stärkung und um die Umgebung auf uns wirken zu lassen.

Geplant hatten wir für den folgenden Tag einmal in aller Ruhe die Sellarunde zu fahren, allerdings in entgegengesetzter Richtung zur Wettkampfstrecke.

Der Abend brachten Frank und mir allerdings noch ziemlich starke Kopfschmerzen, die auch durch die Einnahme von einer Kopfschmerztablette nicht besser wurden. Ich fragte mich schon wie das wohl noch werden sollte. Im Nachgang bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass die Kopfschmerzen aufgrund der ungewohnten Höhe kam. Unsere Unterkunft lag immerhin auf ca. 1300 Meter.