Pyrenäen 2011 - Tag 3 - Hautacam
Heute ging es wieder nach Süden, doch sollte es nicht wie am ersten Tag rechts hinauf in die Berge gehen sondern links. Die Gesamtstrecke belief sich mit guten 60 Kilometern auch nicht auf allzu viel, so dass wir eine entspannte Zeitplanung hatten. Allerdings gerieten wir gleich zu Beginn etwas in Verzug, da Markus erneut einen Platten hatte, kaum, dass wir die Stadt hinter uns gelassen hatten. Die Temperaturen waren recht hoch und Markus stöhnte bereits im Flachen. Ich fühlte mich bei der Wärme richtig wohl. Zu Beginn des Anstiegs hielten wir noch an einem kleinen Brunnen und erfrischten uns, dann ging es hinauf. Zwischendurch überholte uns ein paar andere Radfahrer, an die wir uns aber dranhängen konnten und mit ihnen im unausgesprochenen Wettstreit kletterten wir Kehre um Kehre nach oben. Markus kam mit der Hitze gar nicht zu recht und litt sehr im Anstieg.
Erneut gab es eine Restauration, in der wir uns erholen konnten und die Aussicht auf die Berge genossen. Auf dem Rückweg machten wir an einem privaten Tour Museum halt, von welchem ich im Tour Magazin gelesen hatte. Das zugehörige Restaurant war zwar geschlossen, trotzdem zeigte uns der Inhaber stolz seine Sammlung der Devotionalien von den unterschiedlichsten Tourteilnehmern aus mehreren Jahrzehnten.
Am Abend schlenderten wir ein wenig durch Lourdes und schauten uns die Kathedrale in der Stadt an und wunderten uns über die Art und Weise, wie hier mit den Hoffnungen der Pilger Geld gemacht wurde. Die gesamte Szenerien war recht sonderlich.


















