Tour de France 2005 - Tag 2 - Col du Telegraphe & Galibier
Nach einem rustikalen Mahl auf dem Parkplatz für Wohnmobile und einer sehr unterschiedlichen Nacht (Casi übernachtete im Auto und bewachte seiner Gitarre (die am Ende nie zum Einsatz kam) ging es zum Dach der Tour. Es war ein langer Anstieg und fast jeder von uns musste zwischendurch einen kleinen Stopp einlegen, bis wir ganz oben waren. Dort sammelten wir uns bei ca. 5-8 Grad und warteten auf unsere „Helden“. Zwischendurch hatten wir sogar die Möglichkeit bei einem Wohnmobil einen Blick auf einen Fernseher werfen, allerdings hatten wir alle immer wieder Sorge, dass irgendjemand unsere Räder stehlen würde, was uns doch ein wenig nervös machte…
Dann hatte das Warten ein Ende und wir sahen die ersten Profis ankommen. Damit war alles Warten und die Kälte vergessen. Die Geschwindigkeit mit der alle diesen Berg hochfuhren, war mehr als beeindruckend. Viel zu schnell war alles vorbei und wir machten aus auf die lange Abfahrt, die leider aufgrund des sehr hohen Verkehrsaufkommens nur langsam angegangen werden konnte…
Am Abend gab es eine „Galibier“ für jeden und mit einem leichten Glimmer im Kopf fielen wir in einen erholsamen Schlaf. Am nächsten Morgen sollte es nach Bourg d’Osians gehen, um dort am legendären Berg der Holländer am Rand zu stehen und ihn selbst zu bezwingen



































